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Lohnt sich ein Laptop Test-Kauf bis 500 Euro

Zuletzt aktualisiert:
October 19, 2020
Lesezeit:
4
Minuten

Lohnt sich ein Laptop Test-Kauf bis 500 Euro

Besonders gerne sparen die Hersteller von Billig-Notebooks bei den Anschlüssen. Oftmals werden hier überwiegend alte Standards verwendet und die Verwendung von neuer Technik wird auf das nötigste Minimalmaß beschränkt. So kann der Hersteller natürlich viel sparen und dadurch erst das Notebook so günstig anbieten. Nach der Einführung von USB 3.0 war es beispielsweise der Fall, dass viele Einsteiger-Notebooks noch zwei bis drei USB 2.0 Ports besaßen und nur einen einzigen USB 3.0 Anschluss. Dies ist an sich gar nicht schlimm, da die meisten Leute ohnehin noch viel USB 2.0 Zubehör verwenden. Der Käufer sollte in einem eigenen Laptop Test aber darauf achten, dass wenigstens ein Port auf aktuellem technischen Niveau mit an Bord ist.

Akkulaufzeit im Überblick

Die Akkulaufzeit ist bei günstigen Notebooks oft besonders kurz, da die Hersteller hier nur günstige Akkus mit wenigen Zellen verbauen. Oft kommt es außerdem vor, dass die Akkus recht schnell altern und schon nach zwei bis drei Jahren deutlich an Kapazität eingebüßt haben. Der Käufer sollte hier nicht nur die Akkulaufzeiten im Prospekt kritisch vergleichen, sondern diese auch auf Korrektheit überprüfen. Dafür finden sich genügend Test-Webseiten im Internet. Hersteller beschönigen nämlich gerne die Akkulaufzeiten, vor allem wenn sie ohnehin nicht herausragend sind. Der Käufer sollte sich zudem informieren, ob der Akku auswechselbar ist. Nur für den Fall, dass dieser nach ein paar Jahren getauscht werden muss. Ist ein Akkuwechsel ohne Aufschrauben des Gehäuses möglich, so lässt sich durch die Anschaffung eines Zweitakkus sogar die kurze Akkulaufzeit kompensieren.

Wie qualitativ sind die Monitore bei Modellen bis 500 Euro?

Die Monitore sind bei günstigen Laptops oft nicht die besten. Meist werden hier günstige TN-Panels verbaut. Doch auch hier gibt es große Unterschiede. Zu achten ist vor allem auf die Bandbreite des Betrachtungswinkels. Bei einem guten TN-Panel ist auch beim seitlichen Schauen auf den Bildschirm noch ein einigermaßen gutes Bild zu erwarten. Bei billigen Panels gibt es dagegen nur ein gutes Bild, wenn man frontal auf den Monitor blickt. Die Blickwinkelstabilität in der Vertikalen ist bei TN-Panels eher mäßig, aber das muss nicht stören. Der Käufer sollte den Monitor in verschiedene Anstellwinkel bringen und testen, wie sich das Bild verändert. Günstige Monitore sind zudem oft dunkel. Wird das Notebook im Freien verwendet, genügt die Helligkeit manchmal kaum, um noch etwas zu sehen. Auch auf die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung ist zu achten. Bei billigen Panels ist das Bild manchmal nicht gleichmäßig, sondern es sind helle Wolken oder Streifen zu sehen.

Bei der Grafikkarte und beim Prozessor ergeben sich Engstellen.

Als Grafikkarte kommt bei günstigen Notebooks oft eine sogenannte Onboard-Grafik zum Einsatz. Diese ist direkt auf dem Mainboard verlötet und verwendet den Arbeitsspeicher als Grafikspeicher. Ein typisches Beispiel sind die Intel HD Graphics oder Intel IRIS Karten. Diese Lösung ist günstig und energiesparend, aber nicht sehr leistungsfähig. Sie reicht allerdings heutzutage für alle alltäglichen Anwendungen wie Office-Arbeiten, Internetsurfen oder das Anschauen von Bildern und Filmen völlig aus. Es lassen sich sogar ältere oder wenig aufwändige Computerspiele damit spielen. Für die neuesten Videospiele, zumal auf höchster Auflösung, genügen sie dagegen nicht. Führen Sie am besten zuhause dazu einen eigenen Gaming Laptop Test durch.

Prozessoren sind beim Gaming Laptop kaufen die geringste Schwachstelle. Selbst Prozessoren im unteren Preissegment haben heute sehr viel Leistung und genügen den meisten Alltagssituationen völlig. Selbst in Laptops der 500 € Klasse finden sich manchmal schon Intel i3 oder i5 Prozessoren. Ihre Leistung genügt auch für anspruchsvollere Anforderungen wie Bildbearbeitung. Selbst viele Computerspiele lassen sich damit flüssig spielen. Abstand genommen werden sollte jedoch von älteren Prozessoren wie Intel Core 2 Duo, Pentium, Celeron oder Centrino.


Weitere Aspekte im Vergleich.

Ein kritischer Punkt bei Laptops aus dem niedrigen Preissegment ist die Gehäusequalität. Oft sind die Displayscharniere ein Schwachpunkt. Entweder sie sind so stramm, dass sich der Displaydeckel kaum öffnen lässt, oder sie sind so wackelig, dass der Monitor bei der kleinsten Bewegung zu Schaukeln beginnt. Beim Öffnen und Schließen sollte sich der Displaydeckel zudem nicht verbiegen oder verwinden. Generell ist das Gehäuse bei vielen Billig-Notebooks aus dünnem Plastik. Beim Tippen auf der Tastatur gibt es unter Umständen nach. Gerade an viel verwendeten Stellen wie den USB-Anschlüssen kann es mit der Zeit splittern. Das Gehäuse sollte daher einen soliden Eindruck mit guter Materialstärke machen.

Das Trackpad ist bei günstigen Notebooks oft nur suboptimal. Es reagiert manchmal schlecht, ist im Vergleich zu teuren Modell oft deutlich kleiner, unterstützt nur Tippen und keine anderen Gesten oder hat eine unangenehme Oberfläche. Der Käufer sollte diesen Teil des Notebooks vor dem Kauf daher ausgiebig testen. Ebenso die Tastatur. Auch hier sparen die Hersteller gerne, um die Laptops günstig anbieten zu können. Über das Schreibgefühl kann nur ein individueller Test Auskunft geben.

Mit Arbeitsspeicher ist ein Einsteiger-Notebook oft nur dürftig bestückt. Sollte sich der Arbeitsspeicher aber wechseln lassen, so kann der Nutzer hier später selbst für wenig Geld aufrüsten. Achtung: Während der Garantiezeit sollten keine selbständigen Arbeiten am Notebook-Inneren erfolgen! Häufig ist der RAM bei Billig-Notebooks auch nur sehr niedrig getaktet. Damit muss man leben. Da die Taktung auch durch das Mainboard begrenzt wird, bringt der Einbau von schnellerem RAM keinen Vorteil.

Die Festplatte in günstigen Notebooks sind in der Regel herkömmliche HDD-Festplatten. Schnelle SSD-Festplatten wird man in einem Laptop der 500-Euro-Klasse kaum finden. Sollte dies doch der Fall sein, so ist Achtung geboten. Es kann sich hier nur um ein billiges Modell handeln. Besser ist es im Zweifelsfall, lieber eine vernünftige HDD als eine dubiose SSD zu verwenden. Ist die Festplatte austauschbar, so kann der Käufer nach Ablauf der Garantiezeit ja selber eine SSD einbauen lassen. Die Festplattengröße sollte heute wenigsten 500 GB betragen, wenn viele Filme, Bilder oder E-Books gespeichert werden sollen. Wer mit dem Notebook nur surfen will, für den genügt auch weniger Speicher.


Zu diesem Fazit kommten Sie sicher auch bei einem eigenen Test

Fassen wir zusammen: Um Laptops im niedrigen Preissegment anbieten zu können, müssen die Hersteller natürlich bei den Komponenten sparen. Es kommen daher meist nur Bauteile der vorherigen Generation, oder was schlimmer ist: billige Bauteile zur Anwendung. Ersteres ist jedoch gar nicht so schlimm, denn auch Technik vom Vorjahr tut ihren Dienst für viele Jahre. Der Käufer sollte daher ein kritisches Auge auf die inneren und äußeren Werte des Notebooks werfen, insbesondere was die hier genannten Punkte betrifft. Was sie sonst noch über die günstigen Einsteigermodelle wissen müssen haben wir für Sie in einer Tabelle übersichtlich zusammengestellt.

Das Wichtigste in der Zusammenfassung

Notebooks gibt es heute teilweise schon sehr günstig zu kaufen. Bereits für 500 Euro gibt es vollwertige Modelle, die im Grunde alles versprechen, was man von einem Notebook erwarten kann. Doch gerade in diesem Preissegment ist Vorsicht geboten.

Der niedrige Preis muss schließlich irgendwo her rühren und nicht selten spart der Kunde beim Kauf eines Billig-Notebooks am falschen Ende. Manche Einsteiger-Notebooks bieten dagegen richtig viel für´s investierte Geld.

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