Ein Quantum Trost vom Quantum One

Autor

Dennis Borchers

Der Mann für das geschriebene Wort und das Marketing bei den Technikeulen. Leidenschaftlicher Autor und Mentor - Digital und trotzdem nah am Menschen.

Zuletzt aktualisiert:
September 29, 2020
Lesezeit:
4
Minuten

Ein Quantum Trost vom Quantum One

ANZEIGE - "Kommst du bitte? Das Essen ist fertig!"

Wer kennt es nicht. Gestern im Lieblings-Ego-Shooter mal wieder die Runde verloren, weil die Mutter aus der Küche zum Essen gerufen hat. Nervig sowas! Eigentlich sollten Headsets doch dafür gedacht sein den Außenlärm wunderbar auszugrenzen und mich nicht durch die kleinsten Nebengeräusche aus der Konzentration reißen.

Noch viel nerviger ist aber die Tatsache, wenn die Ohrmuschel nach wenigen Stunden anfängt zu kratzen oder die Ohren wehtun, weil man die letzten 5 Stunden ohne Pause durchgezockt hat.

Probleme eines Gamers, der viel zockt und stundenlang vor der Konsole hockt?

Klare Aussage: „Nein!“ -Warum? Gerade der Tragekomfort, die Qualität des Sounds und das Abschirmen von Nebengeräuschen wird bei 99% aller Homeoffice Tätigkeiten relevant. Ob jetzt in einem Online-Meeting oder einer Online-Konferenz, im technischen Kundensupport oder als Content Creator im Audio- und Videobereich. Jeder baut auf Ergonomie, jeder auf Komfort, jeder auf Qualität.

Und auch im Hinblick auf die Zukunft sei gesagt, dass durch die neue Konsolengeneration und die neusten High-End Grafikkarten der Spielspaß weiter in den Vordergrund rückt. Warum sollte ich Spiele in bester Qualität spielen, wenn der Faktor „Sound“ vernachlässigt wird? Es schockt doch nicht einen neuen z. B. Kinofilm zu gucken, wenn der Sound klingt wie die Memo-Aufnahme eines Kassettenrecorders aus den frühen 80er Jahren.

„Ich kann dich nicht hören!!!“ - „Dann setz doch mal dein Headset ab!“ - „Was hast du gerade gesagt? Das Headset schirmt so gut ab!“

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu weit vorgreifen, aber ganz im Ernst? Ich dachte, die smarten Bluetooth-Lautsprecher von JBL sind quasi das einzige „Must-Have“ aus dem Produktsortiment von JBL. Beste Soundqualität aus einem kleinen Lautsprecher, stark genug für eine Party im 200 m² Raum. Und warum ich das jetzt erwähne? Das JBL Quantum One ist quasi auf dem gleichen Niveau, wie der Bluetooth-Lautsprecher im Vergleich zur Konkurrenz.

Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass ein Kopfhörer eine solch schöne Stereo- und 5.1 Surround-Sound-Atmosphäre schafft. Gerade, wenn ich daran denke, dass ich in einem Alter bin, in dem die Frequenzreichweite meines Gehörs langsam abnimmt und ich trotzdem jeden noch so kleinen Schritt wahrnehmen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und das schafft das Quantum One. Neben der Noise-Cancelling-Funktion und super Soundqualität bekommen auch Diejenigen ein zusätzliches Feature geliefert, welche trotz super vorkonfigurierten Einstellungen, etwas auszusetzen haben. Das digital mitgelieferte Endprodukt bzw. die Software, über welche die Pegel der einzelnen Soundkanäle angepasst werden können, ermöglicht eine einfache und schnelle Feinjustierung des Headsets. Dadurch erhalten nicht nur Gamer, sondern auch Content Creator ein Top-Produkt, um den Sound optimal zu schneiden und zu bearbeiten.

ASMR - Die Königsdisziplin

Um jetzt ein einfaches und passendes Beispiel zu bringen, würde ich gerne die Qualität des Sounds des JBL Quantum Ones am Beispiel des sich im Trend befindlichen „ASMRs“ thematisieren und erläutern.

ASMR oder auch „Autonomous Sensory Meridian Response“ genannt, bedeutet so viel wie: „Geräusche, die ein angenehmes Kribbeln verursachen“.

Die Geräusche, die solch ein Gefühl auslösen sollen, werden „Trigger“ genannt. Dabei setzen die Content Creator bzw. ASMR-Darsteller auf eine so empfindliche Geräuschkulisse, dass jedes noch so leise Kratzen in voller Lautstärke und ortsabhängig wahrgenommen werden kann. Kratzt der ASMR-Darsteller also mit seinem Finger in der Nähe des linken Soundkanals seines Mikrofons, muss das Geräusch in der Distanz und Position aufgenommen und auf dem richtigen Kanal in der richtigen Distanz und der richtigen Richtung im Headset wiedergegeben werden. Bisher empfahl sich daher immer die Verwendung eines In-Ear Kopfhörers mit Surround-Sound, wie z.B. die Earpods von Apple. Jedoch - und da musste ich dann doch applaudieren - löst das Quantum One auch dieses Problem.

Wie ein Gladiator in einer Arena voller Löwen.

Der Löwe ist in diesem Fall das Geräusch / der Trigger des ASMR-Darstellers, der Gladiator ist das Headset und seine Waffe sind die Soundkanäle, die Zuschauer im Kolosseum sind die Fans der Löwen bzw. des ASMR-Darstellers und wollen diese in mit ihrer vollen Kraft und Wucht kämpfen sehen.

Defacto:

Der Inhalt muss genauso perfekt wiedergegeben werden, wie der Darsteller ihn aufgenommen hat, damit der Zuschauer das bekommt, was er erwartet zu bekommen.

Der Kunde ist König!

Das Quantum-One, viel mehr der Gladiator, hat kein Problem die Distanz zu den Löwen richtig abzuschätzen und die Richtung, aus der der Löwe angreifen wird zu orten und niederzustrecken. Der Löwe bleibt dabei unverletzt, denn der Sound leidet an keiner Stelle durch das Transformieren bzw. Übertragen des aus dem Videokonvertierten Sounds, über das USB-Kabel bis zum Headset. Demnach gewinnen beide Seiten.

Auf der einen Seite der Darsteller, der es schafft, die perfekte Audioqualität an den Gladiator weiterzugeben und auf der anderen Seite das Headset, das es schafft, die Soundqualität zu gewährleisten und dem Zuhörer ein Spektakel zu bieten.

Ich dachte bisher nicht, dass das überhaupt möglich ist, ein Headset so derart gut zu konfigurieren, damit ASMR überhaupt in solch einem Umfang genießbar ist. Sollte man Fan von ASMR-Content sein.

Das Ganze wird durch die perfekt ausgerichteten und aufeinander abgestimmten Soundkanäle in der Hörmuschel ermöglicht. Chapeau an JBL!

Das Quantum One im Direktvergleich - „Geht’s besser?“

Vergesst es einfach. Probiertes selbst aus. Ob Sennheiser, Roccat, Logitech oder andere Mitkonkurrenten. Jeder hat irgendwo seine Schwachstellen. Ob in der Verarbeitung des Headsets bzw. gewählten Materials, der Abschirmung bzw. Noise-Cancellings, des Tragekomforts usw. Ein Headset ist immer nur so gut, wie es im Auge des Trägers wahrgenommen wird.

Ich habe mittlerweile knappe 10 Headsets zuhause und benutze jedes bisher für einen anderen Zweck. Ein Bluetooth Headset von Logitech nutze ich, wenn ich nicht am PC bin, aber trotzdem mit meinen Kollegen im Discord oder Teamspeak reden will. Ein In-Ear-Headset von Apple, wenn ich ASMR Content oder meinem Musik-Streamingdienst lausche, hingegen ein kabelgebundenes Over-Ear von HyperX, wenn ich meinen Lieblings Ego-Shooter spiele, weil ich nicht das Gefühl habe, dass eine Funkstrecke unbedingt gut für die Reaktionsgeschwindigkeit des Spielers ist, denn jede Mikrosekunde kann über den Verlauf des Kampfes entscheiden.

„Und warum ist das jetzt so wichtig zu wissen?“

Das Quantum One vereint - bis auf die Sache mit dem Bluetooth - all meine Anwendungsbeispiele. Ich habe mich dabei erwischt weder mein HyperX, noch Logitech, noch Apple Headset für die einzelnen Anwendungsfälle anzuschließen. Und das, obwohl der Mensch ein Gewohnheitstier ist und ungern aus seiner bisherigen Umgebung herausgerissen wird. Von einem auf den anderen Tag brauchte ich nichts mehr ändern. Das ist für mich der größte Komfortfaktor in diesem Marktsegment.

Ein Gerät für Alles!

„Aber kabellos wäre trotzdem schön!“

Das war auch das erste Problem, mit dem ich mich konfrontiert sah. Als leidenschaftlicher Hobbykoch stehe ich oft in der Küche und möchte trotzdem mit meinen Kollegen reden.

Dafür hat JBL natürlich auch ein passendes Endgerät auf den Markt geworfen.

Ich spreche in diesem Fall vom JBL Quantum 800. Für etwas weniger Geld erhält man ein alternatives Kraftpaket, welches dem Quantum One in nicht vielen Faktoren nachsteht. Bis auf das abnehmbare Mikrofon und ein etwas robusteres Auftreten und dem 3D-Head-Tracking, was eine räumliche Klangwelt im Kopf des Nutzers erschafft, kann dieser auch etwas weniger Geld dafür aufwenden eines der JBL-Headsets in sein persönliches Repertoire aufzunehmen.Für den noch kleineren Geldbeutel empfiehlt sich das Quantum 400. Ist im Prinzip das Quantum 800 in kabelgebunden.

Und welches Headset nun wählen?

Für den etwas größeren Geldbeutel und den Fan von Gladiatoren, wenn es um Sound- bzw. Klangqualität geht, empfiehlt sich das Quantum One. Ein High-End Headset für alle Anwendungsbereiche. Hier solltet ihr auch über Jahre hinweg- und auch in Anbetracht der neuen Konsolengenerationen - ein super Endprodukt erhalten. Für den kleineren Geldbeutel und Fans von super Soundqualität empfiehlt sich das Quantum 800 oder Quantum 400. Je nachdem, ob man ein kabelgebundenes- oder Bluetooth-Headset bevorzugt. Wer gerne in seinem Eigenheim unterwegs ist, findet wohl eher im Bluetooth-Headset seinen Wegbegleiter.

Trotzdem empfehle ich Jedem:

Testet eure Headsets aus, nachdem ihr sie gekauft habt. Das ist leider im Vorwege aufgrund der aktuellen Pandemie nicht so einfach möglich. Bestellt euch einfach das Headset eurer Wahl, testet das Headset und schickt es anschließend wieder zurück, sollte es euch nicht gefallen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ihr es behalten werdet, sobald ihr es euch bestellt habt.

Das Wichtigste in der Zusammenfassung

Im Artikel erwähnte Produkte

JBL Quantum One Gaming Headset

247,95

Bei
kaufen*

JBL Quantum 800

198,90

Bei
kaufen*

JBL Quantum 400

99,93

Bei
kaufen*

Verwandte Artikel

Dürfen wir dich wöchentlich mit neuen Infos versorgen?

  • Neuigkeiten & Angebote

  • Sorgfältig recherchiert

  • Jeden Donnerstag

  • Kein Spam

Es gilt die aktuelle Datenschutzerklärung

Werde Mitglied in unserer Facebook Community!

  • Teile deine Erfahrungen

  • Erhalte Support von der Community

Zur Facebook Community