Mit dem Laptop in virtuelle Welten starten » Wertvolle Ratschläge - NEU!

Zuletzt aktualisiert:
September 16, 2020
Lesezeit:
3
Minuten

Mit dem Laptop in virtuelle Welten starten » Wertvolle Ratschläge - NEU!

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, in diesem Blog-Post gehen wir nur auf stationäre VR-Systeme ein. Wirklich ernst zunehmen sind hier die VR-Brillen Oculus Rift S* und HTC Vive Pro. Die Playstation VR ist natürlich auch sehr gut, kann aber nur an der PS4 betrieben werden.

Systemanforderungen der VR-Brillen

Zunächst haben die HTC Vive und Oculus Rift S* fast identische Mindestanforderungen an die Recheneinheit, mit der sie betrieben werden können.

Empfohlene Spezifikationen HTC Vive:
  • PROZESSOR: Intel i5-4590, AMD FX 8350 oder besser
  • ARBEITSSPEICHER: 4 GB oder mehr
  • GRAFIKKARTE: Nvidia Geforce GTX 970, AMD Radeon R9 290 oder besser
  • VIDEO-AUSGABE: HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 oder neuer
  • USB-ANSCHLUSS: 1 x USB 2.0 oder besser

Quelle: vive.com

Empfohlene Spezifikationen für Oculus Rift S:
  • PROZESSOR: Intel i5-4590 / AMD Ryzen 5 1500X oder besser
  • ARBEITSSPEICHER: 8 GB oder mehr
  • GRAFIKKARTE: NVIDIA GTX 1060 / AMD Radeon RX 480 oder besser
  • VIDEO-AUSGABE: DisplayPortTM 1.2/Mini DisplayPort (Adapter im Lieferumfang enthalten)
  • USB-ANSCHLUSS: 1 x USB 3.0

Quelle: oculus.com

Allein diese Werte zeigen, dass gerade für ältere Gaming-Notebooks die VR-Brille eine Herausforderung darstellt.

Darüber hinaus sind die genannten Werte Mindestanforderungen. VR-Experten raten zu 16 GB Arbeitsspeicher und einem i7 als Prozessor. So ist der Laptop auch gut für die VR-Zukunft gerüstet. Ein Laptop bis 500 Euro fällt hier leider als Informationsquelle heraus. Bei den Grafikkarten hat sich glücklicherweise seit dem Erscheinen der VR-Brillen viel getan. AMD und Nvidia haben hier Modelle auf den Markt gebracht, die VR ready sind und im Preis nicht mehr ganz so intensiv wie noch vor 12 Monaten. Das wirkt sich natürlich auch auf die Preise von Gaming-Laptops auf, die gut mit Oculus Rift S* und HTC Vive Pro arbeiten können. Doch bevor wir Preise nennen, zeigen wir Ihnen noch, wie Sie ganz einfach Ihren aktuellen Gaming Laptop auf seine Eignung für VR testen.

Testen des eigenen Gaming Notebooks

Oculus Rift S

Wollen Sie die preiswertere Oculus Rift S* für Ihre VR-Erlebnistour nutzen, dann gehen Sie auf die Internetseite: https://www.oculus.com/rift/. Im unteren Bereich finden Sie unter der Überschrift: Recommended PC Specification, einen Download-Button für ein Testprogramm. Installieren Sie das einfach auf Ihrem Laptop oder Notebook. Es wertet automatisch die Leistungsfähigkeit Ihres Systems aus. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie so, ob Ihr Laptop für den virtuellen Spielspaß mit der Oculus Rift S* geeignet ist.

HTC Vive

Auch für die teurere HTC Vive gibt es ein Testprogramm. Sie finden es hier: https://www.vive.com/de/ready/.

Wie hoch sind die Kosten?

Aktuelle Gaming-Laptops (Stand Februar 2020), die VR-geeignet sind, beginnen bei Preisen von gut 1400 Euro. Dazu zählt beispielsweise der HP Gaming Laptop OMEN 15-dh0204ng. Er besitzt eine Nvidia GeForce GTX 1660 mit 6 GB großen GDDR6 Grafikspeicher. Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-9750H zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB gut bemessen und kann bei Bedarf erweitert werden.

Die Oculus Rift S* schlägt aktuell (Feburar 2020) mit 449 Euro zu Buche und für die HTC Vive Pro werden 659 Euro berechnet. Zusammen mit dem Laptop kommen also Kosten von knapp 2000 bis 2300 Euro auf Sie zu.

Unser Fazit

Wer einmal virtuelle Welten mit Oculus Rift S* oder HTC Vive Pro genießen durfte, möchte auf jeden Fall mehr davon. Das Angebot an Spielen und Anwendungen steigt von Monat zu Monat rasant an. Auch Fernsehsender übertragen einige Ereignisse wie Konzerte oder Sportveranstaltungen in VR. So sind Sie direkt vor Ort dabei. Spiele werden dank Virtual Reality auf eine ganze neue Art und Weise erlebbar. Da ist es perfekt, dass aktuelle Gaming-Laptops schon im unteren Preissegment für VR-Brillen geeignet sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, über eine Laptop-Neuanschaffung nachzudenken, denn gerade jetzt sind die Entwickler von virtueller Realität in Aufbruchsstimmung und deshalb ist sie so spannend wie nie.

Das Wichtigste in der Zusammenfassung

Wer Oculus Rift* oder HTC Vive am heimischen PCs betreiben will, muss meist aufrüsten. Immerhin können die beiden wichtigsten VR-Brillen nicht an einem beliebigen Büro-PC betrieben werden.

Doch wie sieht es mit Laptops und Notebooks aus? Sind die generell zu schwach für VR oder reicht das drei Jahre alte Gaming-Notebook?

Wir haben uns umgesehen und zeigen Ihnen, wie Sie auch am Laptop Virtual Reality genießen können und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.

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