Tipps und Tricks um den Windows PC zu beschleunigen

Aktualisiert: 15. November 2018

Windows ist bekannt dafür nach einiger Zeit der Benutzung immer langsamer zu werden. Offensichtliche Anzeichen dafür sind, dass Spiele vielleicht anfangen zu ruckeln, oder das das Arbeiten mit Office-Anwendungen immer schwerfälliger wird. Das Problem ist weit verbreitet und betrifft viele Anwender. Dabei sind sowohl neue Windows 10 Betriebssysteme, als auch ältere Versionen von diesem Geschwindigkeitsverlust betroffen.

Doch dieser Geschwindigkeitsverlust muss nicht so einfach hingenommen werden. Denn unter Windows 10 gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten um den Rechner wieder flotter werden zu lassen. Was können Sie also unternehmen um Windows wieder zu beschleunigen?

Das Betriebssystem aktuell halten

Für viele sind die ständigen Aktualisierungen von Windows eher ein Hindernis. Sie sind mit einem Neustart verbunden und nicht immer verläuft das Update problemlos. Wenn jedoch Geschwindigkeitsprobleme bestehen, dann kann ein Update helfen mögliche Probleme zu beseitigen.

Eventuell wurde von Microsoft eine Schwäche im Betriebssystem erkannt, die durch ein Update behoben wird. So können selbst ältere Rechner mit einer aktuellen Version wieder schneller laufen.

Zudem bringen Updates auch neue Funktionen mit sich, die helfen können das Betriebssystem zu beschleunigen. Hierbei wird zum Beispiel per Einstellungs-App das Autostart Menü aufgeräumt oder der digitale Datenmüll entfernt.

Externe Tools verwenden

Um die Geschwindigkeit zu verbessern gibt es zahlreiche externe kostenlose Tools, mehr Infos dazu findest du hier. Die können zum Beispiel die Registry aufräumen oder temporäre Daten löschen. Mit der Zeit sammelt Windows nämlich einiges an Daten an, die gar nicht mehr benötigt werden und den PC nur ausbremsen. Welche Tools sind hier zu empfehlen?

CCleaner

Eines der populärsten Programme ist der CCleaner. Dieser räumt umfassend den gesamten Rechner auf und kann diesen wieder auf Vordermann bringen. In der kostenlosen Version können temporäre Daten und anderer Datenmüll in einem automatisiertem Prozess gelöscht werden. Dies räumt den Arbeitsspeicher auf und kann langfristig neue Ressourcen freischalten.

Ashampoo WinOptimizer 2018

Ähnlich wie der CCleaner geht auch die Version von Ashampoo vor. Diese optimiert den Rechner und befreit das Betriebssystem von sämtlichem Datenmüll, der sich im Laufe der Zeit ansammelt. Besonders komfortabel ist dies, weil dazu nur eine 1-Klick Optimierung notwendig ist. Als Nutzer müssen also keine tiefgreifenden Computerkenntnisse vorliegen, sondern das Programm arbeitet weitgehend selbstständig und beschleunigt das System nach einem Durchlauf.

Die Defragmentierung

Daten werden auf der Festplatte meist willkürlich gespeichert. Wo gerade Platz ist, dort werden die Daten abgelegt. Wenn man sich dies allerdings mit einem Lager vergleicht, dann liegt es Nahe, dass Dinge die zusammengehören auch in der Nähe platziert werden sollten.

Denn im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass eine Anwendung über die gesamte Festplatte verteilt ist. Hier muss nun jedes Mal die Festplatte ganze Arbeit leisten, um die benötigten Daten zu finden. Um etwas Zeit einzusparen gibt es von Windows die Möglichkeit die Daten besser zu positionieren. So können Anwendungen in direkter Nachbarschaft abgelegt werden und die Zugriffsdauer beschleunigt sich.

Für die Defragmentierung kann entweder auf das hauseigene Windows-Tool zurückgegriffen, oder eine externe Anwendung genutzt werden. Die Defragmentierung unter Windows ist mittlerweile schon so gut fortgeschritten, dass externe Tools nur in Ausnahmefällen sinnvoll wären.

Beachtet werden muss allerdings, dass die Defragmentierung je nach Umfang und Größe der Festplatte mehrere Stunden dauern kann. Dafür lassen sich die Ergebnisse merkbar spüren und die Leistung steigt an.

Das Autostart-Menü aufräumen

Es wurde ja bereits erwähnt, dass mit einer Windowsaktualisierung neue Funktionen hinzugekommen sind. Unter Anderem können nun die Programme, die beim Start von Windows mitgestartet werden besser verwaltet werden. Doch wie genau funktionieren diese Einstellungen?

Öffnen Sie zunächst mit der Tastenkombination STRG + ALT + ENTF den Tast-Manager. Dieser liefert einen Überblick über alle aktuell laufenden Anwendungen. Liegt hier eine außergewöhnlich hohe Zahl vor und gibt es bestimmte Prozesse, die sehr viel Leistung benötigen, obwohl der PC gar nicht beansprucht wird?

Dann hilft ein Blick in das Autostart Menü. Hier folgt nun eine Übersicht aller Programme, die automatisch gestartet werden, wenn Windows hochgefahren wird. Soll beispielsweise Skype immer im Hintergrund laufen, obwohl dies gar nicht genutzt wird? Um den Rechner zu beschleunigen ist es sinnvoll, diese Programme nicht im Hintergrund ausführen zu lassen.

Gibt es zum Beispiel mehr als einen Virenscanner, dann können diese den PC kräft ausbremsen. Hier reicht es, wenn ein Programm im Autostart vorhanden ist. Windowseigene Dienste und Anwendungen sollten allerdings nicht verändert werden. Hier kann es zu ungewünschten Problemen nach einem Neustart kommen.

Bei Unsicherheiten hilft es, wenn die Funktion einer Anwendung per Googlesuche dargestellt wird. So kann selber entschieden werden, ob diese Anwendung wirklich notwendig ist, oder ob diese lieber abgeschaltet werden kann.

Mit diesen einfachen Methoden kann auch ein älterer und langsamer Windowsrechner wieder flott gemacht werden.

Inhaltsverzeichnis
  1. Das Betriebssystem aktuell halten
  2. Externe Tools verwenden
  3. CCleaner
  4. Ashampoo WinOptimizer 2018
  5. Die Defragmentierung
  6. Das Autostart-Menü aufräumen
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