Laptop Unterschiede – Was sind wichtige Kennzahlen?

Aktualisiert: 27. November 2018
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Das Angebot an Notebooks ist heutzutage überwältigend. Entsprechend groß ist oft die Verwirrung vor dem Kauf. Der folgende Leitfaden soll dem Leser dabei helfen, ein für ihn passendes Gerät durch einen eigenen Notebook Vergleich zu finden.

  • Es wird dabei auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale eingegangen, auf die beim Laptop Vergleich zu achten ist. Allerdings ist anzumerken, dass gerade bei Notebooks die technische Entwicklung sehr schnell voran geht.

  • In der Regel präsentieren die Hersteller jedes Jahr neue Modelle. Vor allem in den Bereichen der Prozessoren und Grafikkarten schreiten die Innovationen schnell voran.

In jedem Fall ist daher ein Blick ein gängiges Computer-Magazin mit Laptop Test und Vergleich zu empfehlen, um sich einen Überblick über den neuesten Stand der Technik zu machen. Auf die Angabe von konkreten Modellen wurde an dieser Stelle bewusst verzichtet, denn eine solche Empfehlung kann schon nach wenigen Monaten überholt sein.

laptop-vergleichen

Die Prozessorleistung

Die Leistung der aktuellen Prozessoren ist bereits auf sehr hohem Niveau und für die meisten Heim-Anwendungen völlig ausreichend. Wer keine hohen Ansprüche stellt, für den genügt meist schon die kleinste Prozessor-Option. Wirklich langsame Prozessoren gibt es eigentlich gar nicht mehr. Dennoch sollte beim Laptop Vergleich auch der Prozessor ausschlaggebend sein. Häufig zu finden sind in Notebooks Prozessoren von Intel. Hier gibt es die Serien i3, i5 und i7. Der i3 Prozessor ist ein günstiger und sparsamer Prozessor für geringe bis mittlere Anforderungen. Er reicht selbst für gelegentliche anspruchsvolle Arbeiten wie Bild- und Videobearbeitung noch völlig aus. Der i7 ist das Spitzengerät für Anwender, die ständig große Leistungsreserven benötigen. Daneben gibt es noch Prozessoren wie den Pentium, Celeron oder Centrino. Diese sind deutlich langsamer, aber auch etwas sparsamer. Die i3 und i5 Prozessoren sind in der Regel der beste Kompromiss für alle Lebenslagen. Für aufwändige Computerspiele sowie Videoschnitt und Bildbearbeitung mit hohen Datenmengen ist der i7 besser geeignet. Für reine Schreibarbeiten und gelegentliches Surfen im Internet genügen auch kleinere Prozessoren.

Grafikkarte

Kaum ein Bauteil des Computers ist so abhängig von den unterschiedlichen Anforderungen wie die Grafikkarte. Sie muss beim Notebook Vergleich unbedingt berücksichtigt werden. Es wird zunächst einmal zwischen Onboard-Grafikkarten unterschieden, welche direkt auf dem Mainboard verlötet sind und den Arbeitsspeicher des Notebooks für die Grafik-Generierung anzapfen, sowie den dedizierten Grafikkarten mit eigenem Grafikspeicher, welcher zudem eine höhere Taktrate aufweist. Oftmals besitzen Notebooks in einem Gaming Laptop Test auch beide Varianten und können zwischen diesen hin und her schalten, je nachdem, ob der Anwender gerade viel oder wenig Grafikspeicher benötigt. Für die meisten Alltagsanwendungen wie Office, Internet oder das Anschauen von Bildern und Filmen genügen heute die Onboard-Grafikkarten, welche zudem sehr sparsam sind. Bildbearbeitung und Videoschnitt oder virtuelle Anwendungen profitieren dagegen von dedizierten Grafikkarten, zumindest solange das benutzte Programm auch wirklich auf diese zurückgreift. In jedem Fall ist eine anständige Grafikkarte von Nöten, wenn aufwändige Videospiele gespielt werden sollen. Hier sollte man mindestens 4 GB an Grafikspeicher anstreben, besser sogar mehr.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (RAM=Random Access Memory) versorgt, dies sagt schon der Name, das Notebook bei allen Arbeiten mit Speicher zur Ausführung von Aufgaben. Daher ist auch hier beim Laptop Vergleich ein kritischer Blick angesagt. 4 GB RAM sollten es heutzutage schon sein. Weniger RAM findet sich in aktuellen Notebooks auch fast gar nicht mehr. 2 GB RAM sind noch vertretbar, genügen aber nur für die einfachsten Aufgaben. Da vor allem Webseiten heute immer aufwändiger werden, ist ein flüssiges Surfen im Netz mit 2 GB RAM eventuell bald nicht mehr möglich. 4 GB RAM genügen vollauf für aktuelle Anwendungen. Wer regelmäßig große Bilder bearbeitet, Videos schneidet oder mit anderen großen Dateien, zum Beispiel PDFs, arbeitet, der profitiert auch von 8 GB RAM. In solchen Fällen können sogar 16 GB RAM oder mehr nicht schaden. Generell gilt: Der Arbeitsspeicher gehört zu den günstigeren Komponenten im Computer. Ein größerer Arbeitsspeicher ist beim Kauf oft nur mit Mehrausgaben um 50 Euro verbunden. Daher gilt: Im Zweifelsfall kann mehr RAM nie schaden. Neben der Menge kommt es aber auch auf die Taktrate an. Der RAM sollte heute mindestens 1333 MHz Taktung aufweisen, besser sogar noch 1666 MHz. Spitzenmodelle haben sogar über 2000 MHz.

Festplatte

Beim Notebook Test gilt es heute zwischen konventionellen Festplatten (HDDs) und Solid State Festplatten (SSDs) zu unterscheiden. Während SSDs vor einigen Jahren noch extrem teuer und nur für Spezialanwender interessant waren, haben sie inzwischen ihren Weg auch in günstigere Notebooks gefunden. Die Vorteile einer SSD sind die folgenden: Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist deutlich höher als bei einer HDD, das Notebook fährt schneller hoch, Programme starten schneller, Kopier- und Speichervorgänge brauchen weniger Zeit. Zudem sparen sie auch etwas Strom. Der Nachteil der SSD ist, dass sie noch immer etwas teurer ist als eine HDD mit gleicher Speichergröße. Es gibt aber inzwischen auch Hybrid-Festplatten, welche einen guten Kompromiss aus beiden Technologien darstellen. Die Festplattengröße sollte beim Laptop Vergleich auch ausschlaggebend sein. Sie ist individuell sehr verschieden. Wer das Notebook nur zum Surfen im Internet nimmt, für den reicht auch eine kleine Festplatte. Wer viel fotografiert oder filmt, der sollte 500 GB oder sogar 1 TB ins Auge fassen. Auch hier gilt: Mehr Speicher ist meist recht günstig zu haben, im Zweifel schadet mehr Festplattenspeicher nie. Ein nachträgliches Austauschen der Festplatte ist dagegen nervenraubend, da eine Neuinstallation nötig wird.

Anschlüsse

Selten hat hier so viel Verwirrung geherrscht wie heutzutage. Die Anschlüsse sollten daher beim Laptop Vergleich genau unter die Lupe genommen werden. Bis vor wenigen Jahren hatten alle Laptops USB 2.0, bei Apple gab es außerdem noch FireWire. Diese Anschlüsse sind inzwischen obsolet. Weit verbreitet ist nun USB 3.0. Dieser Anschluss hat den Vorteil, dass er mit USB 2.0 kompatibel ist. Dies ist wichtig, da noch immer sehr viele USB 2.0 Geräte in Verwendung sind, zum Beispiel USB-Sticks, Drucker, Kamera-Verbindungskabel und mobile Festplatten. Die neusten Notebooks verwenden zum Teil schon den Anschluss USB-C. Dieser ist anders designed als der bisherige USB-Anschluss, aber alte Geräte lassen sich über Adapter verwenden. Wichtig ist beim Notebook Vergleich auch, dass die Anzahl der Anschlüsse stimmt. Wer dauerhaft mit Maus und Tastatur am Notebook arbeitet, der hat schon zwei Anschlüsse belegt. Es sollte daher noch mindestens ein Anschluss für USB-Sticks oder Drucker übrig bleiben. Dies ist beim Laptop Vergleich unbedingt zu berücksichtigen, da häufiges Umstecken von Zubehör zeitraubend und ärgerlich sein kann.

Bildschirm

Ein kritischer Punkt beim Laptop Vergleich. Hier zeigen sich meist sehr deutlich die Unterschiede zwischen günstigen und hochpreisigen Geräten. Billige Bildschirme mit der sogenannten TN-Technik zeichnen sich durch einen vergleichsweise geringen Farbraum und eine hohe Blickwinkelabhängigkeit aus. Das bedeutet, dass beim gemeinsamen Videoabend die links und rechts Sitzenden kein so gutes Bild zu sehen bekommen wie jemand, der zentral vor dem Monitor sitzt. Für anspruchsvolle Bildbearbeitung sind solche Monitore auch nicht zu gebrauchen, da man mit ihnen Farbtöne und Bildhelligkeit nicht objektiv einschätzen kann. Ihr Vorteil liegt aber im mäßigen Stromverbrauch und der schnellen Reaktionszeit, die für Videospiele von Vorteil sein kann.

Wer ohnehin nur Office-Arbeiten erledigt, ist mit einem günstigen Panel bedient. Hochpreisige Notebooks haben dagegen ein IPS-Panel. Diese sind sehr blickwinkelstabil und haben einen großen Farbraum. Das macht sie zur ersten Wahl für Foto- und Videofans und Cineasten. Da die Beurteilung des Displays beim Notebook Vergleich auch von äußeren Faktoren wie der Raumbeleuchtung abhängt, kann die Lektüre eines Tests in einem Computer-Magazin objektive Hilfestellung geben.

Generell sollte beim Bildschirm beim Notebook Vergleich darauf geachtet werden, dass das Bild sich hell genug stellen lässt, um es bei Sonnenschein noch gut sehen zu können. Andererseits sollte sich die Displaybeleuchtung auch so weit nach unten regeln lassen, dass der Bildschirm bei der abendlichen Verwendung im Bett oder auf dem Sofa nicht blendet. Die Auflösung sollte beim Laptop Vergleich auch beachtet werden. Gute Geräte haben heute mindestens HD-Auflösung. Für Schreibarbeiten genügen aber auch geringere Auflösungen völlig. Zu achten ist beim Laptop Vergleich auch auf eventuelle Spiegelungen, die je nach Modell sehr unterschiedlich ausfallen können. Seltener zu finden, aber für konzentrierte Bildschirmarbeiten sehr angenehm, sind matte Bildschirme ohne Verglasung.

Sound

Hier kommt es beim Notebook Vergleich auf die persönlichen Vorlieben an. Wer das Notebook nur für Schreibarbeiten braucht, für den ist der Sound eigentlich egal. Belanglos sind die Einbaulautsprecher auch, wenn das Notebook an der heimischen Stereo-Anlage betrieben werden soll. In diesem Fall ist beim Laptop Vergleich jedoch auf die entsprechenden Ausgänge und eine hochwertige Soundkarte zu achten. Wer nur mit dem Notebook Musik hören möchte oder regelmäßig einen Film schaut, der muss natürlich auf eine gute Klangqualität und einen entsprechenden Lautstärkelevel auch bei den Einbaulautsprechern achten.

Tastatur

Auch hier zeigt ein Laptop Vergleich meist gravierende Unterschiede zwischen billigen und teuren Geräten. Gerade bei Einsteiger-Notebooks sind die Tasten oft schwammig, haben keinen fühlbaren Druckpunkt. Manchmal sind sie auch unsensibel und reagieren nicht immer sofort. Bei billigen Notebooks gibt beim Schreiben teils auch das ganze Gehäuse nach oder fängt an zu knarzen. Wer nur ab und an eine E-Mail oder einen kurzen Brief tippt, für den spielt das kaum eine Rolle und es lässt sich damit leben. Für Vielschreiber ist eine gute Tastatur dagegen Pflicht. Hochwertige Tastaturen halten das Schreiben von vielen Tausend Seiten aus. Wer beruflich darauf angewiesen ist, der möchte sich zudem nicht mit schlechten Tasten herum ärgern. Tipp: Viele Notebooks bieten heute auch beleuchtete Tastaturen, mit denen das Schreiben in den Abendstunden sehr angenehm sein kann.

Gehäuse

Wichtig ist beim Notebook Vergleich zuerst die Gehäusegröße. Hier ist auch die Displaygröße ausschlaggebend. Geräte mit 12-14“ Bilddiagonale sind noch recht klein und portabel. Allerdings kann bei kleinen Bildschirmen die Benutzung mit der Zeit anstrengend werden. Für gemeinsame Filmabende oder das Vorführen von Fotos sind sie nur bedingt geeignet. Eine Bildschirmgröße von 15“ ist ein idealer Kompromiss. Diese Notebooks sind noch transportierbar und passen in gängige Rucksäcke. Gleichzeitig sind sie aber schon so groß, dass ein externen Monitor nicht mehr vermisst wird. Sie genügen sogar für das Schauen von Filmen im kleinen Kreis. Notebooks mit 17“ Bilddiagonale sind bereits recht groß. Sie sind im Notfall transportabel aber nichts mehr für tägliche Pendler.

Auch auf die Material- und Verarbeitungsqualität ist beim Laptop Vergleich ein Auge zu werfen. Das Gehäuse sollte bei Druck nicht oder nur unmerklich nachgeben. Billige Plastikgehäuse splittern leicht, aber es gibt auch hochwertiges Plastik. Teuere Notebooks haben teilweise Metallgehäuse. Auf die Stabilität von Schwachstellen, wie etwa den Displayscharnieren, ist besonders zu achten.

Das Gewicht kann übrigens selbst bei Notebooks identischer Displaygröße sehr unterschiedlich ausfallen. Unterschiede von 500-1000 Gramm können hier auftreten. Wer das Notebook täglich mit zur Arbeit nimmt, sollte hier einen intensiven Notebook Vergleich anstellen. Auch die Farbe ist oft entscheidend, so wird ein Laptop weiß oder einfarbigen Farbgebungen öfter gekauft.

Kühlung

Die Kühlung ist bei Notebooks ein kritischer Punkt. Je stärker das Gerät belastet wird, um so besser muss es gekühlt werden. Bei hohen Temperaturen geht die Prozessorleistung nach unten und die Lebensdauer nimmt ab. Besonders wer seinem Notebook mit grafikintensiven Videospielen oder Videobearbeitung ständig Höchstleistung abverlangt, braucht eine gute Ventilation. Hohe Lüfterdrehzahlen bedeuten allerdings auch einen höheren Geräuschpegel. Empfindliche Personen sollten sich hier vor dem Kauf informieren und diesen Punkt in den Notebook Vergleich einfließen lassen.

Akkulaufzeit

Hier ergeben sich teilweise drastische Unterschiede. Günstige Modelle haben oft nur eine Akkulaufzeit um die 5 Stunden. Aber auch hochpreisige Geräte halten oft nicht viel länger durch, vor allem wenn sie mit einem schnellen Prozessor oder einer starken Grafikkarte ausgerüstet sind. Manche Notebooks bieten dagegen 10 Stunden und mehr. Wer eine lange Akkulaufzeit möchte, der muss allerdings Abstriche bei der Leistung, der Displaygröße oder beim Gewicht machen. Mit einer SSD-Festplatte lässt sich zum Teil eine halbe Stunde an Akkulaufzeit gewinnen. Oftmals gilt: Hochpreisige Notebooks gehen durch intelligente Steuerungstechnik und bessere Akkutechnologie effizienter mit der zur Verfügung stehenden Energie um, aber dies ist nicht immer der Fall.

Welches Gerät kaufen?

Abschließend lässt sich sagen, dass der Käufer einen Kompromiss zwischen allen Ausstattungsmerkmalen anstreben muss. Eine hohe Leistung ist mit einer langen Akkulaufzeit nicht vereinbar, ebenso ein großer Monitor nicht mit geringem Gewicht. Hochwertige Gehäuse und Displays gibt es nicht für wenig Geld. Es liegt also bei Ihnen, beim Laptop Vergleich die richtigen Akzente zu setzen und jene Punkte als ausschlaggebend zu betrachten, die für Sie ganz individuell von größter Bedeutung sind. An anderen Stellen sind dagegen immer Abstriche nötig. Es gilt beim Laptop Vergleich weniger, das beste Notebook als solches zu finden, sondern das für die eigenen Ansprüche am besten passende.

Wo Kaufen?

Notebooks gibt es in großen Elektronikmärkten wie MediaMarkt und Saturn. Hier hat man den Vorteil, dass man die Geräte selbst testen und sie vor Ort einem Laptop Vergleich unterziehen kann. Allerdings ist die Auswahl meist sehr begrenzt. Im Internet ist sie dagegen riesig, aber es gibt hier auch unseriöse Anbieter. Man sollte daher nur bei namhaften Versendern kaufen, wie zum Beispiel Amazon. Teilweise haben die Hersteller auch ihre eigenen Versandshops. Diese sind natürlich ebenfalls die erste Adresse. Nicht kaufen sollte man generell bei Shops, die mit auffallend niedrigen Preisen weit unter der Konkurrenz werben. Auch schlecht programmierte Shops mit Rechtschreibfehlern sind ein Warnzeichen. Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, ob ein Web-Shop vertrauenswürdig ist, so geben Sie seinen Namen in der Internet-Suche ein und schauen Sie kritisch nach Kommentaren anderer Käufer.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Prozessorleistung
  2. Grafikkarte
  3. Arbeitsspeicher
  4. Festplatte
  5. Anschlüsse
  6. Bildschirm
  7. Sound
  8. Tastatur
  9. Gehäuse
  10. Kühlung
  11. Akkulaufzeit
  12. Welches Gerät kaufen?
  13. Wo Kaufen?
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