Laptop Bildbearbeitung 2018

Das sollten Sie wissen!

Aktualisiert: 27. April 2018

Wer gerne fotografiert oder Grafiken erstellt, muss in der heutigen Zeit flexibel sein. Damit man seine Werke im besten Licht erstrahlen lassen kann, muss man sie entsprechend mit Photoshop, Lightroom und Co. bearbeiten. Mit einem Notebook zur Bildbearbeitung hat man das passende Werkzeug immer direkt in der Tasche. Ein guter Laptop erfüllt heute alle Anforderungen, die man auch an einen normalen Desktop PC stellt. Dabei sind sie praktische Alltagshelden, da man so schnell im Zug, Flugzeug oder Café auf seine Werke zugreifen kann. Wer nach einem passenden Notebook zur Fotobearbeitung sucht, muss jedoch auf einige Dinge achten. Wir verraten Ihnen, worauf es bei einem Laptop ankommt.

Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Wenn Sie mit Fotos und Grafiken im Job oder im Hobby zu tun haben, müssen Sie flexibel sein. Profiprogramme für die Bildbearbeitung wie Photoshop lassen sich jedoch auch hervorragend auf dem tragbaren Computer bedienen. Die platzsparende Bauweise und einfache Handhabung sorgen dafür, dass man selbst auf langen Reisen an seinen Projekten arbeiten kann.

  • Ein Notebook für die Bildbearbeitung lässt sich nur begrenzt aufrüsten. Wenn Sie sich für ein Gerät entschieden haben, sollten Sie vorher noch einen Test durchlesen, ob das Gerät überhaupt zu Ihren Anforderungen passt.

  • Beim Kauf eines Geräts für die Bildbearbeitung im Internet lässt sich bares Geld sparen. Da die Hersteller geringere Händlerkosten zahlen müssen, erhält man die Geräte oft bis zu zehn Prozent günstiger als im Fachgeschäft.

Mann am Laptop

Die wichtigsten Merkmale von einem Laptop Bildbearbeitung

Wer einen Laptop für die Bildbearbeitung sucht, wird mit einer großen Anzahl an Geräten konfrontiert. Dabei können die vielen Details, Vor- und Nachteile jedoch schnell unübersichtlich werden. Schließlich unterscheiden sich viele Geräte scheinbar nur im Aussehen. Dennoch gibt es einige Kriterien, auf die Sie beim Kauf eines guten Modells für die Bearbeitung von Bildern achten sollten. Besonders wichtig sind der Bildschirm, die CPU, der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte. Doch auch auf das richtige Verhältnis zwischen Gewicht und Größe des Displays kommt es bei einem tragbaren PC an.
Der Bildschirm: Wer bei einem Laptop auf Bildbearbeitung setzt, muss natürlich über eine entsprechende Arbeitsfläche verfügen, die einem normalen Desktop PC ähnelt. Ein Display mit einer Auflösung von 1366×768 Bildpunkten reicht dabei natürlich nicht aus, da sich nicht genügend Elemente im Bild unterbringen lassen und man somit mehr Ärger als Freude hat.
Wichtig ist daher eine Auflösung von mindestens 1920×1080 Bildpunkten, um vernünftig arbeiten zu können. Die richtige Auflösung ist aber nicht das einzige, auf das es bei einem Laptop für Bildbearbeitung ankommt. Ein guter Bildschirm zeichnet sich dadurch aus, dass er matt und nicht glänzend ist. Wer unterwegs arbeiten möchte, kann es nicht gebrauchen, dass sich die Umwelt im Display spiegelt. Auch auf eine korrekte Wiedergabe von Kontrasten und Farben sollten Sie achten, damit Sie beim finalen Druck des Ergebnisses nicht böse überrascht werden.

Wenn Sie Ihren Laptop auch vermehrt am eigenen Schreibtisch einsetzen, können Sie einen externen Monitor anschließen. Dabei lässt sich im Prinzip fast jeder Bildschirm mit dem tragbaren Gerät verbinden, wobei Sie auf die passenden Anschlüsse achten müssen. Doch auch für diesen Fall gibt es Adapter, die schon für wenige Euro erhältlich sind. Wer bereits über einen Desktop PC verfügt, muss somit keinen neuen Monitor kaufen und kann den vorhandenen anschließen.

Die Leistung:

Professionelle Programme wie Photoshop, Lightroom und Illustrator benötigen auch die entsprechende Leistung. Zu beachten ist, dass zum Teil selbst bessere Desktop PCs bei diesen Programmen an ihre Grenzen kommen. Möchten Sie auf Ihrem Laptop stressfrei Bildbearbeitung betreiben, ohne durch ständige Ruckler und Abstürze geplagt zu werden, sollten Sie lieber etwas mehr investieren. Schließlich beanspruchen Grafikprogramme sowohl Arbeitsspeicher als auch Prozessor und Grafikkarte.
Der Prozessor, auch CPU genannt, verarbeitet die gesamte Rechenleistung des Computers. Ein guter Laptop für Bildbearbeitung sollte über einen Intel-Prozessor verfügen, der mindestens aus der i5-Reihe, besser jedoch aus der i7-Reihe entstammt. Prozessoren bieten in der Regel auch eine eingebaute Grafikkarte. Die neueren Versionen der Standardprogramme für Fotografen und Grafiker beanspruchen jedoch auch immer mehr die Grafikkarte, weshalb Sie sich vielleicht für ein Modell mit einer separaten Grafiklösung entscheiden sollten. Dies macht sich aber auch im Preis bemerkbar.
Der Arbeitsspeicher, auch RAM genannt, ist der temporäre Zwischenspeicher der Maschine. Das absolute Minimum der Kapazität, das von den entsprechenden Programmen gefordert wird, ist 4GB. Dennoch sollten es mindestens 8GB sein, wenn Sie stressfrei arbeiten möchten. Lässt es Ihr Budget zu, können Sie für die Bildbearbeitung jedoch auch zu einem Laptop mit einem noch größeren Arbeitsspeicher greifen.

Das Gewicht:

Zu klein darf der Laptop nicht sein, wenn man Bildbearbeitung betreiben möchte. Dennoch sollten Sie stets auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Größe und Gewicht achten. Schließlich sollten Sie daran denken, dass auch noch Zubehör mit ins Gepäck muss. Möchten Sie noch Kamera, Grafiktablet und Co. transportieren, kann es schnell anstrengend werden.

Mobile Computer lassen sich nur begrenzt aufrüsten, um die Performance zu verbessern. Die gängigen Grafikprogramme werden jedoch permanent verbessert und damit für schwache Rechner zu einer immer größeren Herausforderung. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass das Gerät genügend Leistung besitzt, um es auch in einigen Jahren noch zur Arbeit einsetzen zu können.

Das Betriebssystem - Windows oder Mac?

Bei einem Laptop für Bildbearbeitung sind nicht nur die Komponenten wichtig. In die Kaufentscheidung sollte auch das Betriebssystem einfließen. Schließlich bieten insbesondere Apple Geräte einige Vorteile und Besonderheiten. Fotobearbeitung ist mit beiden Marken problemlos möglich, weshalb die Wahl des Betriebssystems vor allem eine Bauchentscheidung ist. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Merkmale die beiden Betriebssysteme auszeichnen:

Betriebssystem

Merkmale

Apple macOS

Das Klischee, dass Apple-Computer überteuert sind, steht immer noch im Raum. Natürlich zahlt man beim macOS auch immer für das Design und die Marke. Wer sich für einen Apple Laptop entscheidet, erhält jedoch auch ein Gerät, dass seinen Preis wert ist. Apple Produkte haben den Vorteil, dass sie aus einem Guss sind. Das bedeutet, dass alle Komponenten innerhalb des Geräts perfekt aufeinander abgestimmt sind. Dies schafft den Vorteil, dass Apple Geräte bei gleichen Spezifikationen mehr Leistung bieten als vergleichbare Modelle. Die Verarbeitung erfolgt zudem nach höchsten Standards. Sollte doch etwas mit dem Notebook passieren, genießt man außerdem einen ausgezeichneten Kundensupport. Die gängigen Programme zur Fotobearbeitung laufen auch auf einem Apple Laptop. Darüber hinaus bietet Apple einige Programme an, die sich als günstige Alternativen zur Bildbearbeitung erweisen.

 

Microsoft Windows

Windows macht die große Mehrzahl unter den mobilen Computern für Bildbearbeitung aus. Dies hat den Vorteil, dass man Arbeitsspeicher, CPU und Festplatte immer haargenau abstimmen kann und sich nicht auf die wenigen vorgefertigten Apple-Modelle verlassen muss. Dadurch ergibt sich jedoch auch ein Nachteil, da nicht immer alle Komponenten hundertprozentig zueinander kompatibel sind. Auch in Sachen Kundensupport variieren die verschiedenen Hersteller, die auf Windows als Betriebssystem setzen. Dafür sind die Geräte deutlich günstiger als ihre Apple-Pendants. Zudem werden Programme in erster Linie für Windows-Systeme entwickelt, da der Markt schlicht größer ist.

Laptop für Bildbearbeitung im Test

https://www.youtube.com/watch?v=W9EhkF0R9Ls

Das Microsoft Surface Book und das Dell XPS 15 Infinity wurden vom YouTube-Kanal „3p-photographie“ einem Vergleichstest unterzogen. Dabei erfahren Sie die genauen Details über die beiden Geräte und welcher Laptop am Ende besser abgeschnitten hat.

Laptop für Bildbearbeitung kaufen - Internet oder Fachgeschäft?

Wer sich einen Laptop für die Fotobearbeitung anschaffen möchte, sollte auch auf die Wahl des richtigen Händlers achten. Im Fachgeschäft oder im Elektronikmarkt genießen Sie den großen Vorteil, dass Sie die meisten Geräte selbst ausprobieren können. Da in der Regel jedoch keine Bildbearbeitungssoftware vorinstalliert ist, wird es schwierig, sich ein genaueres Bild zu machen. Die Mitarbeiter im Geschäft werden zwar bemüht sein, bestens auf Ihre Fragen einzugehen, jedoch bietet sich natürlich nicht genügend Zeit, um Ihnen alle Vor- und Nachteile jedes einzelnen Geräts zu präsentieren. Zudem sind die Mitarbeiter in erster Linie Verkäufer mit soliden Grundkenntnissen zum Thema Laptop, jedoch keine Profis der Bildbearbeitung.
Im Internet ist die Auswahl an guten Computern viel größer. Zudem stehen Sie nicht unter dem großen Druck, innerhalb weniger Minuten eine finale Kaufentscheidung zu treffen. Sie können sich in Ruhe alle Vor- und Nachteile genau durchlesen und die Bewertungen vieler Kunden, die den jeweiligen Laptop ebenfalls für die Bildbearbeitung gekauft haben, genau studieren. Bei uns finden Sie mehr dazu. Da die Händlerkosten gespart werden, sind Geräte im Internet oftmals bis zu zehn Prozent günstiger als im Fachgeschäft. Hand anlegen können Sie jedoch selbstverständlich nicht direkt, weshalb Sie das individuelle Arbeitsgefühl erst nach der Bestellung abschätzen können.

Die Vor- und Nachteile des Kaufs von einem Laptop für die Bildbearbeitung im Internet:

Vorteile

  • Große Auswahl, die man leicht vergleichen kann
  • Bis zu zehn Prozent Ersparnis im Vergleich zum Ladenpreis
  • Erfahrungsberichte von Personen, die den Laptop zur Bildbearbeitung bereits gekauft haben

Nachteile

  • Keine persönliche Beratung durch ausgebildete Verkäufer
  • Notebook kann nicht direkt getestet werden
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